Dorothea und ihre Lieblinge Donna & ChiccoMein Name ist Dorothea Gawol, ich bin staatlich zugelassene Tierpsychologin mit Schwerpunkt Hund (ATN) und Hundetrainerin und leite seit 2008  erfolgreich die DGHunde-Schule in Düsseldorf. Meine Kunden sagen, dass ich einen besonderen Draht zu Hunden habe.  Ich denke, wenn man seine Tätigkeit so sehr liebt wie ich es tue, dann übt man sie auch besonders gut aus. Der qualitative Anspruch an mich und meine Leistung ist entsprechend hoch. Bei meiner Arbeit im Qualitätsmanagement habe ich gelernt, mit Einfühlungsvermögen Menschen motivierend an Verbesserungen heranzubringen. Oft bedeutet es auch, das eigene Verhalten bzw. die Einstellung zu ändern. Diese Fähigkeit hilft mir heute bei der Arbeit mit den Hunden und ihren Menschen.

Mit meinem Hund Benji, einem Labimix, machte ich die ersten Erfahrungen in der Hundesportszene. Die Idee, dass ein zweiter agiler Hund in unser Haus einziehen sollte, ließ mich nicht los. Nach langen Überlegungen, Studien über die Rasseneigenschaften, Gesprächen mit diversen Hundefreunden, fiel die Entscheidung auf einen Mudi. Damals wusste ich noch nicht, dass dieser Hund unser gesamtes Familienleben auf den Kopf stellen wird. Mudis sind relativ anspruchsvolle und durchaus bellfreudige Treib-/Hütehunde aus Ungarn.

Benji, Donna und ichDiva-Donna war kein einfacher Hund. Sie war ein anstrengender "Kobold", den man verstehen lernen musste. Die oft anzutreffende zurückhaltende Art der Mudis allen Fremden gegenüber wurde noch zusätzlich durch ihre Erkrankungen schon im Welpenalter negativ beeinflusst (diverse Allergien, Schilddrüsenunterfunktion). Schon als Welpe hielt sie nicht viel von anderen Artgenossen und fremden Menschen. Heute weiß ich, dass ich ohne diesen Hund die wichtigsten Erfahrungen meines Lebens nicht hätte machen können. Nicht nur die Ausbildung zur Tierpsychologin, sondern das Wissen über meine eigenen Grenzen und die Fähigkeit, die Gelassenheit und Ausgeglichenheit abrufbar zu machen, verdanke ich dem "Mudi-Kobold". Nach dem Tod meines treuen Gefährten Benji  haben wir in 2011 einen jungen Collie in unser Rudel aufgenommen. Auch hier stellte ich fest, wie rassespezifisch manche Lernprozesse bei unseren Hunden ablaufen. Auch wenn der Collie eine der ältesten Hütehundrassen ist, so unterscheidet er sich doch bei seiner Arbeit  deutlich von den relativ hektischen Boardercollies oder Australien Sheppards. Die Erfahrung, die ich mit Chicco in den letzten Monaten machen durfte, war, dass die Menschen fast durchweg positiv und enthemmt dem Erscheinungsbild eines Langhaar-Collies gegenübertraten (Lassie-Effekt). Es bedarf einer immer wiederkehrenden Aufklärung, dass der so hübsch und süß aussehende Rüde nicht immer die aufdringlichen taktilen Annäherungen der Menschen gut findet. 

Mitte 2013 hat uns der kleine Kobold-Mudi nach einer langen Krankheit verlassen. Es war für uns sehr schwer, ohne den so aktiven und agilen Hund den Alltag zu gestalten. So wollte es das Schicksal, das wir im Sommer auf den "Pudel gekommen" sind. Die junge Trixie bereichert unser Leben mit ihrem netten und unkomplizierten Wesen sehr. Sie ist sehr verschmust und lernt alles, was man ihr beibringt, sehr schnell. "Everybody's Darling" so nennen wir ihr offenes Zugehen auf alle Lebewesen.

Mein Ziel ist es, mein gesamtes Wissen und die wirklich wichtigen und wertvollen Erfahrungen im Umgang mit Mensch und Hund an all die Hundefreunde weiterzugeben, für die es wichtig ist, ein soziales und freundliches Hundewesen an ihrer Seite zu haben.

Dorothea und ihr kleiner Schmuser TrixieEs ist Zeit für Veränderungen. Dafür ist aber ein Umlernprozess bei den Zweibeinern notwendig. Unsere Hunde haben kein Problem damit, andere Hunde/Menschen anzukeifen. Sie reagieren aus ihrem Trieb heraus. Wir Menschen aber empfinden dabei Scham, Wut, Besorgnis und Hilflosigkeit. Wir wissen, dass wir etwas verändern müssen, aber wie? Entmutigt und enttäuscht wandert man von einem Hundeverein/einer Hundeschule zum/zur anderen und denkt vielleicht schon daran, den Hund abzugeben. Glauben Sie keinem, der behauptet, dass Sie in 6 Wochen einen perfekt ausgebildeten Hund an Ihrer Seite haben werden. Nur langfristiger und konsequenter Aufbau von Alternativverhalten vermittelt ihrem Hund mehr Sicherheit im täglichen Leben unter den Menschen und seinen Artgenossen.

Selbstverständlich wird meine Arbeit mit Mensch und Hund ständig von Weiterbildungsmaßnahmen begleitet. Die unten aufgeführte Übersicht ist nur ein kleiner Ausschnitt der Qualifizierungen als Tierpsychologin und Tiertrainerin der letzten Jahre:

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