Der Hund hat sich in unserem Leben stark integriert; ob als Familienhund, Therapiehund, Assistenzhund als Begleithund oder als Sportbegleiter hat der Hund inzwischen einen festen Platz im menschlichen Verbund erhalten. Viele Studien aus den Sozial- & Medizinbereichen haben bewiesen, dass durch alleinige Anwesenheit von Tieren das Arbeitsklima verbessert wird, wir Menschen viel entspannter mit Stress umgehen können (puls- und blutdrucksenkende Wirkung) und viele Hürden gerade im sozialen Bereich mit dem Hund als „Vermittler“ viel einfacher zu nehmen sind.

Wen wunderst es also, dass immer mehr Arbeitgeber den Mitarbeitern die Mitnahme von ihren Hunden ins Büro bzw. an den Arbeitsplatz inzwischen gestatten. Und das ist auch gut so; sind doch unsere Hunde sehr rudelbezogen und die meisten von ihnen tauschen gern die 6 h allein bleiben müssen zu Hause gegen den Alltag mit ihrem Halter und den anderen Kolleginnen & Kollegen. Aber nicht jeder Hund freut sich über viel Trubel und Aktion am Arbeitsplatz. Gerade die etwas unsicheren und / oder die recht alten Hunde würden dann ggf. doch die häusliche Ruhe vorziehen? Es gibt auch Hunde, die es nicht mögen, wenn jeder Mensch, der ins Büro kommt, nach ihnen die Hände ausstreckt um sie zu streicheln. Hunde, die nicht wirklich mit anderen Hunden klar kommen, würden den Hund der Kollegin den ganzen Tag ertragen müssen. Stress pur. Geräuschempfindliche Hunde werden nach 7 h Arbeit an einem Arbeitsplatz mit viel Trubel nach und nach auf bestimmte Reize gestresst reagieren. Vielleicht auch dann „nach vorne gehen“, wenn das Bein des Kollegen zu nah kommt, oder der andere Bürohundkumpel zu plötzlich sich dem eigenen Körbchen zur schnell nähert?

Die Graf–Recke Stiftung ist im Sommer 2015 an uns herangetreten mit dem Auftrag, gemeinsam einen Standard auszuarbeiten, nach dem die Tauglichkeit der Hunde, die zukünftig am Arbeitsplatz anwesend sein dürfen und auch für Hunde, die bereits im Einsatz sind, in Bezug auf deren Eignung (Einsatzort & Art), Impulskontrolle, Gehorsam und Frustrationsverhalten zu testen. Es entstand eine Richtlinie, die im Rahmen der internen Vorgabe (Mitnahme von Hunden am Arbeitsplatz) bei der Graf-Recke Stiftung implementiert wurde und die auf die Einschätzung der Hunde in Rahmen einer Tauglichkeitsprüfung durch die Hundeschulen DGHunde in Düsseldorf und Hundeschule Vogt in Erkrath verweist.

Das Ergebnis der T-Prüfung samt der Anamnese-Befundung entscheidet über den späteren Einsatz des Hundes innerhalb der Arbeitsorganisation bei dem Arbeitgeber. 

Die Dauer der T- Prüfung (1 – 1,5 h) basiert auf vier Grundthemen;

Beurteilung der Beziehungsqualität Hundehalter & Hund

Einschätzung des Verhaltens (Hund) in Bezug auf Kontext mit fremden Personen

Einschätzung / Gehorsam/ Impulskontrolle/ Fristrationsverhalten

Sozial & Toleranzverhalten mit innerartlichen Wesen (andere Hunde)

 

Buchungsvariante 1: Neueinschätzung (als Gruppentermin)

- feste Termine (siehe Kursplan), buchbar als Gruppentermin (3 – 4 Hunde, Dauer 2 – 2,5h), zum Preis je Hund von 80 Euro

 

Buchungsvariante 2: Neueinschätzung (für Hunde die zukünftig am Arbeitsplatz eingesetzt werden sollen)

- Termin nach Vereinbarung, bei Einzelbuchung  (1 x Hund, Dauer 1h)  zum  Preis von 120 Euro

Hier wird die Einschätzung des Hundes direkt am Arbeitsplatz bevorzugt!

Sollte die Einschätzung gewisse Trainingsumfänge vor Ort notwendig machen und der Termin deutlich mehr als 60 Minuten beanspruchen, wird jede zusätzlich entstandene  Zeitaufwand entsprechenden in Rechnung gestellt (je 30 - 60 Minuten für 50 Euro)

 

Buchungsvariante 3: Wiederholungseinschätzung (für Hunde die schon am Arbeitsplatz integriert sind!)

- Termin nach Vereinbarung, bei Einzelbuchung (nur 1 Hund, Dauer 1 h ) zum Preis von 120 Euro!

Hier wird die Einschätzung des Hundes direkt am Arbeitsplatz bevorzugt!

Auch bei Einsatzorten außerhalb von Düsseldorf wird den Terminen bei der Graf–Recke–Stiftung keine Entfernungspauschale hinzugerechnet!

Weitere Buchungsvarianten samt Konditionen gern auf Anfrage möglich!

Zusätzliche Informationen