Das Longieren hilft beim Aufbau der Bindung und der Kontrolle auf Distanz. Durch Blickkontakt, Körpersprache und nonverbale Zeichensprache wird die Bindung zum Hundehalter aufgebaut, verbessert und gefestigt. Longieren bedeutet aber nicht nur stupides Im-Kreis laufen sondern verlangt vom Hund ein enormes Laufpensum, eine hohe Konzentration und deren Fokussierung auf den Halter. Die Größe und die Kondition des Hundes geben die Longierdauer vor, genau wie die Pausen zwischen den Übungseinheiten.

Was brauche ich zum Longieren?

Einen Platz, auf dem ich einen Kreis von min. 10 Meter im Durchmesser abstecken kann, Plastik-Zelt-Heringe und Absperrband. Um einen möglichst gleichmäßigen Kreis abzustecken, nimmt man einen Zelthering bindet eine 5 Meter lange Schnur dran und steckt den Hering in den Boden. Dann geht man an der gespannten Schnur im Kreis und setzt in gleichmäßigen Abständen die anderen Heringe, um die Heringe zieht man das Absperrband. Die Höhe ergibt sich aus der Größe des Hundes. Für kleine Hunde sollte das Band ca. 20 cm hoch sein, für einen großen Hund ca. 40 cm.

Das Absperrband ist eine optische Grenze für unsere Hunde, die sie nicht überschreiten dürfen. Der Hundehalter ist im Inneren des Kreises, der Hund außerhalb. Dem Hund wird in kleinen Schritten beigebracht auf die Körpersprache des Menschen zu achten, dessen Signale zu befolgen und die Distanz zu tolerieren. Eine sehr gute Methode, um die etwas wacklige Mensch-Hund- Beziehung auf ein stabiles Fundament aus Teamwork und eine gute Beziehungsqualität zu stellen.

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